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JAN 2019 TIPPS › TERMINE › INFOS

KUNST- UND KULTURQUARTIER WWW.SCHIFFBAUERGASSE.DE


Es war einmal ein Prinz, der wollte eine richtige Prinzessin heiraten. Hübsche Königstöchter gab es zwar genug – aber ob eine echte Prinzessin dabei war, konnte der Prinz auf seiner Reise quer durch die Welt nie herausfinden. Bis zu dieser einen Nacht ... „Die Prinzessin auf der Erbse” ist zu sehen im Rahmen des Schäfer-Thieme-Wochenendes 2019. | am 20. und 21. Januar im T-Werk |


Abbildung Umschlagseiten: Deutschland-Premiere „Da Capo” von Yui Kawaguchi und Aki Takase am 12. Januar 2019 im Rahmen des Festivals MADE IN POTSDAM in der fabrik Potsdam Foto: Christiane Setz

EDITORIAL

AUSGEZEICHNET! So kann ein Jahr zu Ende gehen: Auf der 18. Biennale CINARS Montréal 2018, eines der wichtigsten interna­ tionalen Treffen der darstellenden Künste, wurden die fabrik Potsdam und die Potsdamer Tanztage mit zwei von insgesamt sechs zu vergebenen Preisen ausge­ zeichnet: Als bester internationaler Veranstalter und gemeinsam gemeinsam mit dem Choreographen und dem Festival Internacional Santiago a Mil für „Le Grand Continental”. Herzlichen Glückwunsch – weiter so! Wer sich die größte Tanzaufführung der Stadt noch einmal anschauen möchte, hat beim Festival MADE IN POTSDAM | vom 9. bis 13. Januar | die Chance dazu. Neben einem spannenden Programm aus Tanz, Musik und Kunst findet hier auch die Premiere von „Le Grand Continental – Der Film” statt. Und auch darüber hinaus – zwischen der FREITAG!-Party | am 4. Januar im Waschhaus | und dem Konzert von HANNES KREUZIGER | am 31. Januar auf dem Theaterschiff | – finden sich auf den folgenden Seiten jede Menge ausgezeichnete . Ideen für einen gelungenen Start ins neue Jahr. Herzlich willkommen, 2019! Weiter so!

TIPPS DER REDAKTION › 5 ALLE TERMINE IM JANUAR › 18 WEGWEISER UND KONTAKTE › 26 IMPRESSUM › 24


· 7 Tramlinien, 22 Buslinien, 1 Fährlinie · 102 Fahrzeuge (47 Busse, 54 Straßenbahnen, 1 Fähre) · 627 Haltestellen · 311,5 km Linienlänge


ROLF MILLER KABARETT › 13 MADE IN POTSDAM FESTIVAL › 6

FJØRT KONZERT › 14 DAS KLEINE KONZERT › 15

GEHEN ODER DER ZWEITE APRIL THEATER › 8 DER FALL HAMLET › 9 LOOKING FOR BRUNHILD › 10 DIE LEGENDE VOM HEILIGEN TRINKER › 10 KRÄHE UND BÄR › 11 DER TRAUMZAUBERBAUM UND ... › 12

AN DEN RÄNDERN DER WELT SPECIAL › 16 BB SLAM › 17 SCOBEL FRAGT › 17


MADE IN POTSDAM Foto: Katarzyna Szugajew

MADE IN POTSDAM ist lokal. Und glo­ bal. Global lokal. Lokal global. Mit Ar­ beiten von internationalen Künstler* innen, die als „Artist in Residence” in Potsdam arbeiten, und lokalen Kunst­ schaffenden präsentieren fabrik Pots­ dam und Kunstraum des Waschhaus’ zum bereits fünften Mal Ideen, Kunst­ formen und Haltungen sowie die Rei­ bung, die aus der Kreativität und ihrer

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Dynamik entsteht. Die Choreographen MALGVEN GERBES & DAVID BRANDSTÄTTER eröffnen das Festival mit ei­ nem Stück für fünf Performer*innen, einen Gast und das Publikum: „Feeding Back” ist ein Dialog über sozialen Widerstand und eine engagierte Cho­ reografie über die Strategien, die wir noch erfinden müssen, um autonome Wesen zu bleiben. MURILLO BASSO }


& ANITA TWAROWSKA setzen in „For The Two Of Us. For Us All.” die unmit­ telbare Begegnung in den Mittelpunkt eines intimen Pas de deux. Es entsteht ein leises, direktes und fesselndes Stück zweier Künstler*innen mit sehr unterschiedlichen kulturellen Hintergründen. Die polnische Tänzerin ANNA NOWICKA präsentiert mit „Raw Light” eine Solo-Reise aus flimmernden Mo­ menten, die zwischen Realem und Ima­ giniertem wechseln und vielschichtige Bewegungsqualitäten hervorbringen. Und YUI KAWAGUCHI & AKI TAKASE, japanische Choreografin und Ausnah­ memusikerin, stellen sich in „Da Capo” bewusst der Konfrontation mit anderen Kulturen und Kunstformen. Begleitet vom französischen Klarinettist LOUIS SCLAVIS, dem Berliner DJ ILLVIBE und dem Ghanaischen Tänzer KOFIE DA VIBE spielen sie mit Verfälschung, Klischees und Exotisierung. Jazz, Folk­ lore Imaginaire, HipHop und elektroni­ sche Klänge treffen aufeinander und schaffen unerwartete Räume. Doch MADE IN POTSDAM ist mehr als Tanz und Performance, es ist auch

Musik und Literatur, Film und vor allem auch Bildende Kunst. So liest MANJA PRÄKELS im Rahmenprogramm des diesjährigen Festivals aus ihrem preisgekrönten Debüt „Als ich mit Hit­ ler Schnapskirschen aߔ vom Ver­ schwinden der DDR in einer branden­ burgischen Kleinstadt. Für Liebhaber*innen von kleinen Privatkonzerten fährt HENN MILLER mit seiner Mini­ bus-Musikbühne TRIP – HENN MIL­ LER'S MUSIC VAN vor. Der Videokünstler OSCAR LOESER präsentiert mit „Reisende Körper im Außen” eine laufende Installation mit unterschied­ lichen Kurzfilmen. „Le Grand Continental®” wird als Film auf großer Lein­ wand wieder erlebbar. Und der Kunst­ raum Potsdam zeigt in der Ausstellung „Eine Frage der Zeit” Arbeiten von Künstler*innen aus dem Potsdamer Rechenzentrum – zu sehen bis einschließlich 17. Februar 2019. ¢ Festival MADE IN POTSDAM vom 9. bis 13. Januar 2019 in der Schiffbauergasse www.made-in-potsdam.com

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GEHEN

Lore und Arno sind seit 50 Jahren ein Paar und haben drei erwachsene Kin­ der: Jan, Anna und Jule. Alle drei sind an diesem Abend bei den Eltern zum Essen eingeladen, um gemeinsam et­ was zu besprechen. Doch das Treffen beginnt holprig: Anna hat entgegen der Absprache ihre kleine Tochter Emma dabei, Jan ist schon auf dem Sprung zu einem Anschlusstermin, und Jule hat ihren altersschwachen Kater im Schlepptau. Keine ideale Ausgangssi­ tuation für ein Gespräch. Beim Essen lässt Lore die Bombe platzen: „Wir haben beschlossen, gemeinsam aus dem Leben zu scheiden.” Am 2. April, dem Tag, an dem sich Lore und Arno kennengelernt haben, möchten sie ih­ rem Leben selbstbestimmt und mit Würde ein Ende setzen. Die ersten An­ zeichen von Alzheimer plagen Arno, und Lore will kein Leben ohne ihn, „wo alles nur noch Erinnerung ist”. Wenn man gemeinsam angefangen und gemeinsam gelebt hat, sollte }

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Foto: Thomas M. Jauk

ODER DER ZWEITE AP


RIL

DER FALL HAMLET man dann nicht auch das Leben ge­ meinsam beenden? Die Kinder sind schockiert. Sie reagieren mit Wut und Unverständnis. Müssen Lore und Arno nicht – wenn sie ihre Kinder lieben – für diese da sein und am Leben blei­ ben? Ist es egoistisch zu gehen, oder ist es egoistisch, jemanden zum Blei­ ben zu zwingen? Der Entschluss der Eltern wird zur Zerreißprobe. Im Alter ein Pflegefall werden – das möchten die wenigsten Menschen. Der Autor Jean-Michel Räber nähert sich in „Gehen oder der zweite April” behutsam dem umstrittenen Thema der Sterbehilfe und stellt die Fragen nach der Moral, Selbstbestimmung und Würde eines Menschen. Wann ist ein Leben nicht mehr lebenswert? Und wer entscheidet das? ¢

In der Tragödie um Sein oder Nicht­ sein gerät Hamlet zwischen die Mahlsteine der Machtinteressen. Der Prinz von Dänemark versucht das System aus Verrat, Intrigen und Misstrauen zu durchbrechen und gerät dabei selbst in die Mühle des Mordens. Doch diesmal soll es anders laufen: Hamlet muss überleben! Kann der Verlauf des Schick­ sals nicht durch einen Zufall oder eine Schicksalsfügung verändert werden? Mit „Der Fall Hamlet” brin­ gen Pierre Schäfer und Veronika Thieme eine Collage aus Shakespeare-Texten und Alltagssprache auf die Bühne und wissen mit einem kammerspielartig auf seine Grund­ konflikte fokussiertes, lustvolles Spiel mit Puppen zu begeistern. ¢

Premiere „Gehen oder der zweite April” am 19. Januar um 19.30 Uhr im Hans Otto Theater (Großes Haus) www.hansottotheater.de

Puppentheater „Der Fall Hamlet” am 19. Januar 2019 um 20 Uhr im T-Werk www.t-werk.de

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Die Bühne: ein mächtiges Schwert. Dort ringen auf "Messers Schneide" die Nibelungen um Wahrheit, Liebe und Leben, um Verrat, Treue und Tod. Am Ende sind sie alle tot: Siegfried, Gunther, Hagen, Kriemhild. Doch wo ist eigentlich Brunhild? Als letzte Zeit­ zeugin wird sie sich erinnern und aus Rauch und Asche die Bilder ihrer Ver­ gangenheit auferstehen lassen. Brun­ hilds absurde Gedanken durchbrechen immer wieder den tragischen Verlauf

der Handlung, die Pierre Schäfer und Veronika Thieme vor allem von ihren Puppen erzählen lassen. ¢ Puppentheater „Looking for Brunhild” am 18. Januar 2019 um 20 Uhr im T-Werk www.t-werk.de

Foto: Alexander Hörbe

LOOKING FOR BRUNHILD

Während Andreas, ein Trinker und doch ein Mann von Ehre, in den letzten Wo­ chen seines Lebens vergeblich ver­ sucht, geliehenes Geld zurück zu brin­ gen, geschieht ihm eine Serie von Wundern. In Joseph Roths Novelle er­ lebt der Pariser Obdachlose vier Wo­ chen voll mit wunderbaren Zufällen – mit Arbeit, Fürsorge, Liebe und Geld. Letzteres vertrinkt er allerdings regelmäßig – nur, um dann neuen Wundern zu begegnen. „Matthias Iffert stattet

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ihn mit großer Einfühlsamkeit [...] aus, er verkörpert ihn beinahe als einen feinsinnigen Menschen.” (PNN) ¢ Aufführung „Die Legende vom heiligen Trinker” am 25. Januar um 19.30 Uhr auf dem Theaterschiff www.theaterschiff-potsdam.de

Foto: Stefan Gloede

DIE LEGENDE VOM HEILIGEN TRINKER


Der Bär lebt im Zoo. Man könnte sa­ gen, er hat es gut: Es gibt einen Teich in seinem Gehege – und dreimal am Tag bekommt er eine leckere Mahlzeit serviert. Doch tatsächlich ist der Bär meistens mürrisch und unzufrieden. Heimlich sehnt er sich danach, seinen Käfig verlassen zu können. Da fliegt eine Krähe aus Florenz vorbei. Sie ist klug, witzig und voller Einfälle – aber auch ziemlich unverschämt. Außerdem hat sie großen Hunger. Sie findet das Leben des Bären paradiesisch. An­ fangs reagiert der Bär grob und abwei­ send auf die frechen Annäherungsversuche der Krähe. Er befürchtet, dass sie ihn nur besucht, um an sein Futter zu gelangen. Doch langsam kommen sich die beiden näher. Die Krähe spürt, dass sich hinter der rauen

Schale des Bären ein weicher Kern verbirgt. Und dass er eine große Sehn­ sucht nach Freiheit in sich trägt. Des­ halb besorgt sie sich einen magischen Trank von der Schlange – und die bei­ den tauschen ihre Körper. Der Bär fliegt in Gestalt der Krähe aus dem Käfig. Bald aber macht er die Erfah­ rung, dass es gar nicht so einfach ist, in der freien Welt zu überleben. Schließlich gerät er in Gefahr und wünscht sich in seinen alten Käfig zurück. Dort liegt die Krähe in Bärengestalt satt und faul auf dem Boden. Wird sie dem Bären helfen? ¢

Zeichnungen: Esther van de Pas

KRÄHE UND BÄR

Premiere „Krähe und Bär” am 17. Januar um 10 Uhr in der Reithalle (Hans Otto Theater) www.hansottotheater.de

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DER TRAUMZAUBERBAUM Abbildung: Traumzauberbaum Marketing / Baumillustration: Klaus Vonderwerth

UND DAS BLAUE YPSILON

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Der Traumzauberbaum hat ein ganz besonderes Traumblatt wachsen las­ sen, eins mit einem blauen Ypsilon darauf, ein Buchstabe! Die beiden Waldgeister Moosmutzel und Waldwuf­ felkennen ja schon einige Buchstaben, aber ein Ypsilon? Gibt es überhaupt Wörter mit einem Ypsilon? Keine wich­ tigen, oder? Da springt das Ypsilon heraus aus dem Lexikon, mitten hinein in die zauberlich phantastische Lese­ nacht vom Traumzauberbaum. Es tanzt und singt, ja was wäre denn diese Le­ senacht ohne Rhythmus und Lyrik und die Lacky-Lok! Endlich ist es einmal wichtig! Die uralte Buchstabenzauberin Alrune ist donnergewaltig erzürnt. Das Ypsilon soll sofort zurück ins Lexikon. Auf einmal ist das Ypsi verschwunden, fortgehext! Wo ist es hin? Der Traum­

zauberbaum schickt seine Waldgeister und die Kinder auf eine abenteuerliche Reise, um es zurück zu holen. Denn was soll sonst werden aus den Namen der Kinder, aus Yvonne, Lilly, Kay und Henry, wenn da einfach das Y fehlt? Und vielleicht fährt nie wieder die La­ cky-Lok! Das wird eine verflixt span­ nende Reise. „Der Traumzauberbaum und das blaue Ypsilon” ist eine Bühnenshow des REINHARD LAKOMYENSEMBLE, das sich zur Aufgabe ge­ macht hat, die Musikmärchen rund um den Traumzauberbaum möglichst vie­ len Kindern nahezubringen. ¢ Musical „Der Traumzauberbaum und das blaue Ypsilon” am 6. Januar um 15 Uhr im Hans Otto Theater www.hansottotheater.de


ROLF MILLER Hier der ausländerfeindliche Syrer, da der vegane Jäger. Dort Achim, Jürgen und Rolf, wie immer zu viert im Six­ pack, all inclusive. Alles scheint wie immer, und bleibt genauso anders. Die Zeiten ändern sich, Miller bleibt, tro­ cken wie eh und je, in seiner unnach­ ahmlichen Selbstgefälligkeit. „Me, my­ self and I – wo ist das Problem, ich bin mir genug.” Aber damit reicht es jetzt endlich noch lange nicht: „Obacht!”, das neue Programm von Rolf Miller. Und der Satiriker lässt wie immer nichts aus: die Notwendigkeit eines Atomkrieges, das unerlässliche Selfie beim Autobahngaffen oder Jogis Jungs nach der WM in Russland. Und natürlich wie immer die „fleischfres­ sende Freisprechanlage” (so nennt Achim vorsichtig Millers Ex). Sie: „Und

was ist wenn ich morgen sterbe?” Er: „Freitag.” Dabei fährt er weiter Cabrio durch die Welt, überzeugt im Diesel, denn Diesel ist Lebensgefühl. Mit „Obacht!” gelingt es Miller im vier­ ten Programm seiner namenlosen Fi­ gur einen endlich einen Namen zu ge­ ben. Sie haben dafür freie Auswahl, denn Sie kennen garantiert einen sol­ chen Freelancer der Ignoranz in ihrem Umfeld. Und da hilft dann halt wieder nur ein ironisches: „eiwanfrei”. ¢ Kabarettprogramm „Obacht!” mit ROLF MILLER am 27. Januar 2019 um 19 Uhr im Waschhaus Potsdam www.waschhaus.de

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Foto: Andreas Hornoff

FJØRT

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Es ist ziemlich genau drei Jahre her, dass FJØRT mit ihrem zweiten Album „Kontakt” die Grenzen ihres Genres zu sprengen wussten und unzählige Hörer*innen fanden, die sonst bei „solcher Musik” eigentlich sofort weghören würden. Letztes Jahr erschien mit „Couleur” dann ihr drittes Album – das nächste große Ausrufezeichen in einer Bandgeschichte, die man nur als außerordentlich bezeichnen kann. Mit absoluter Effizienz haben Frank Scho­ phaus, David Frings und Chris Hell in weniger als einem Jahr ein Album ge­ schrieben, das mehr denn je die Extre­

me transportiert, für die das Trio aus Aachen seit ihrer Gründung 2012 steht. Glücklicherweise geht die atemberau­ bende Geschwindigkeit, mit der FJØRT ihre Band betreiben, nie zu Ungunsten der Qualität ihres Werks. „Die Musik war zu wichtig. Wir mussten weitermachen”, wischt die Band die Zweifel über einen „Schnellschuss” weg. Wo andere Bands nach einem kom­ merziell erfolgreichen Album immer mehr Kanten an ihrem Sound glätten um weniger Fans abzustoßen, haben FJØRT den entgegengesetzten Weg gewählt und sich selbst ein paar }


neue, spitze Zähne gefeilt. „Couleur” rauscht und kratzt, kommt ungebändigter daher als der Vorgänger. Geblieben ist die Unberechenbarkeit der Kompositionen, die jederzeit zwischen brutalen, u.a. von Yage oder Eaves inspirierten, HardcoreMomenten und majestäsisch weiten Post-Rock-Parts, wie bei Envy oder auch Mogwai, pendelt. ¢

Volker Heuken, Lorenz Heigenhuber und Max Stadtfeld bilden ein äußerst ungewöhnliches Trio. Kommt das Ni­ scheninstrument Vibraphon im Jazz sonst häufig nur am Rande vor, steht es bei HEUKEN/STADTFELD/HEIGENHUBER im Mittelpunkt. Mal als Melodie- und mal als Harmonieinstrument – immer aber als Dreh- und Angelpunkt der Leipziger Band. Das Trio erforscht mehr oder weniger be­ kannte Songs aus Jazz und Pop und widmet sich darüber hinaus auch den Kompositionen von Volker Heuken, die zwar eindeutig aus der Sprache des Jazz kommen, aber auch Ausflüge in konzipierte Improvisationen und Neue Musik unternehmen. ¢

Konzert FJØRT auf „SüdwärtsTour” am 25. Januar 2019 um 20 Uhr im Waschhaus www.waschhaus.de

Konzert HEUKEN/STADTFELD/ HEIGENHUBER am 27. Januar 2019 um 17 Uhr auf dem Theaterschiff www.theaterschiff-potsdam.de

Foto: Robert Strehler

DAS KLEINE KONZERT

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Foto: Markus Mauthe

AN DEN RÄNDERN DER WELT

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Seit 30 Jahren bereist Naturfotograf Markus Mauthe die letzten Winkel der Erde fernab bekannter Reiserouten. Das Ergebnis dieser Expeditionen ist eine einzigartige multimediale LiveShow, die einen spannenden Ausschnitt der kulturellen und ökologischen Viel­ falt unseres Planeten zeigt. Als Um­ weltaktivist ist Mauthe zugleich Chro­ nist des Wandels, in dem die indigenen Gesellschaften heute begriffen sind. Für sein aktuelles Projekt in Zusam­ menarbeit mit Greenpeace machte er sich auf die Suche nach Menschen, die abseits unserer modernen Welt noch möglichst nahe an den Wurzeln ihrer indigenen Kulturen leben. Drei Jahre

lang war der Ausnahmefotograf auf vier Kontinenten unterwegs. Mauthes Bilder zeigen die Traditionen und Gebräuche von 22 indigenen Gemein­ schaften, die in Tropenwäldern, in der Savanne, auf dem Ozean und am Nord­ polarkreis zu Hause sind. Mit feinsin­ nigen Portraits und bildgewaltigen Mo­ mentaufnahmen vor charakteristischen Landschaften schafft er es, die individuellen Besonderheiten der indi­ genen Kultur herauszustellen. ¢ Multivisions-Show „An den Rändern der Welt” am 17. Januar 2019 um 19.30 Uhr in der Waschhaus Arena www.waschhaus.de


SCOBEL FRAGT

Die Poetry Slam Meisterschaft Berlin/ Brandenburg 2019 steht an. Mehr als 30.000 Zuschauer*innen zieht es Jahr für Jahr zu den mehr als 200 Poetry Slam-Veranstaltungen in der Haupt­ stadt und im Land Brandenburg, bei denen die besten deutschsprachigen und internationalen Slampoet*innen auf eine große und innovative lokale Slamszene treffen. Der Höhepunkt des Jahres ist die Poetry Slam Meister­ schaft Berlin/Brandenburg, die seit Jahren vor ausverkauften Häusern ausgetragen wird. Die Vorrunden finden im SO36 in Kreuzberg, in der Cottbuser Mensa und im Waschhaus Potsdam statt. Das Finale steigt am 20. Januar in der UdK Berlin. ¢

„Es gibt kein richtiges Leben im falschen” ist die wohl berühmteste Aussage des Philosophen Theodor W. Adorno. Wie aber kann man sich angesichts einer Wirklichkeit, die sich durch eine unfaire Verteilung des Wohl­ stands und die Ökonomisierung unser aller Lebensverhältnisse auszeichnet, ethisch verantwortungsvoll verhalten? Viele Menschen suchen heute Halt und Schutz bei rechtspopulistischen Par­ teien. Journalist, Philosoph und Fern­ sehmoderator Gert Scobel fragt, wel­ che Alternativen die Gesellschaft dazu entwickeln müsste. Ein Gespräch mit der Politikwissenschaftlerin und SPDPolitikerin Gesine Schwan sowie dem Schriftsteller Ingo Schulze.. ¢

Poetry-Slam BB SLAM 2019 – DIE VORRUNDE am 18. Januar um 20 Uhr im Waschhaus www.waschhaus.de

Diskussion KANN ICH GUT LEBEN IM FALSCHEN am 22. Januar im Hans Otto Theater (Großes Haus) www.hansottotheater.de

Foto: Foto: ZDF/Jana Kay

Foto: Sarah Bosetti

BB SLAM

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VON 4 BIS 31

DER JANUAR 2019 IN DER SCHIFFBAUERGASSE Fr, 4.1.19

Di, 8.1.19

Do, 10.1.19

22.00 Uhr, Party Freitag! Waschhaus

10.00 Uhr, Theater Das kleine Licht bin ich Lichtspiel-Tanztheater T-Werk

Sa, 5.1.19

18.00 Uhr, Lesung Potsdam liest ein Buch Lesung hinter den Kulissen Hans Otto Theater

19.00 Uhr, Tanz For The Two Of Us. For Us All. Murillo Basso & Anita Twarowska im Rahmen von Made in Potsdam fabrik Potsdam

23.00 Uhr, Party Dickes P Potsdam tanzt! Waschhaus

So, 6.1.19 15.00 Uhr, Musical Der Traumzauberbaum und das blaue Ypsilon Familienmusical von Monika Erhardt und Reinhard Lakomy Hans Otto Theater 15.00 Uhr, Special FLUXUS+ Teatime Am Klavier: Felix Dubiel museum FLUXUS+ 16.00 Uhr, Theater Das kleine Licht bin ich Ein Lichtspiel-Tanztheater T-Werk

Mo, 7.1.19 10.00 Uhr, Theater Das kleine Licht bin ich Lichtspiel-Tanztheater T-Werk

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Mi, 9.1.19 19.00 Uhr, Festival Made in Potsdam 2019 Festival für Tanz, Musik und Bildende Kunst Schiffbauergasse 19.00 Uhr, Film Reisende Körper im Aussen Kurzfilme von Oscar Loeser im Rahmen von Made in Potsdam, Eröffnung (zu sehen bis 13. Januar 2019) fabrik Cafe 19.30 Uhr, Tanz Feeding Back David Brandstätter & Malgven Gerbes/shifts im Rahmen von Made in Potsdam fabrik Potsdam 20.30 Uhr, Special Drum Klub Die interaktive ElectroDrum-Performance Waschhaus

20.00 Uhr, Kunst Eine Frage der Zeit Vernissage, 25 Arbeiten aus dem Rechenzentrum Potsdam im Rahmen von Made in Potsdam; Ausstellung geöffnet bis 17. Februar 2019 jeweils Mi-So 13.00-18.00 Uhr Kunstraum Potsdam 20.30 Uhr, Tanz Raw Light Anna Nowicka im Rahmen von Made in Potsdam T-Werk

Fr, 11.1.19 16.00 Uhr, Kunst Museumsführung durch die Ausstellung museum FLUXUS+ 19.00 Uhr, Konzert Trip – Henn Miller’s Music Van im Rahmen von Made in Potsdam fabrik Garten


19.00 Uhr, Tanz Feedback: Potsdam David Brandstätter & Malgven Gerbes/shifts im Rahmen von Made in Potsdam Kunstraum Potsdam

19.00 Uhr, Konzert Trip - Henn Miller’s Music Van Konzert im Rahmen von Made in Potsdam fabrik Garten

19.30 Uhr, Tanz Raw Light Anna Nowicka im Rahmen von Made in Potsdam T-Werk

19.30 Uhr, Theater Othello von William Shakespeare, Regie: Mario Holetzeck Hans Otto Theater 20.30 Uhr, Tanz For The Two Of Us. For Us All. Murillo Basso & Anita Twarowska im Rahmen von Made in Potsdam fabrik Potsdam 21.00 Uhr, Special Boxenstopp Open Stage Reithalle Box 21.30 Uhr, Special Le Grand Continental – Der Film Filmpremiere im Rahmen von Made in Potsdam fabrik Potsdam 22.00 Uhr, Party Festival-Party mit DJ Illvibe fabrik Potsdam 22.00 Uhr, Party Freitag! Waschhaus

Sa, 12.1.19 10.00 Uhr, Special Nobis Antik- und Sammlermarkt Schinkelhalle 15.00 Uhr, Special Neujahrsempfang des Förderkreises des Hans Otto Theaters e.V. Hans Otto Theater

POTSDAM LIEST EIN BUCH

DI, 8. JANUAR 2019 · HANS OTTO THEATER Von Januar bis März 2019 finden immer wieder kostenlose Lesungen an überraschenden Orten statt. Einige werden vorab im Spielplan des Hans Otto Theaters angekündigt, andere finden spontan statt und werden auf der Webseite, in der Tagespresse und in den sozialen Medien kurzfristig angekündigt. Den Auftakt macht das Hans Otto Theater selbst, am 8. Januar liest Alina Wolf „hinter den Kulissen”. Fünf Bücher standen zur Wahl – zur Abstimmung aufgerufen waren alle Potsdamer*innen. Welcher Titel als Gewinner aus dem Voting hervorgegangen ist, stand zum Redaktionsschluss dieses Programm­ hefts noch nicht fest. Zwischen „Die Gleichung des Lebens” von Norman Ohler, „Liebe unter Aliens” von Terézia Mora, „Fräulein Nettes kurzer Sommer” von Karen Duve, „Machandel” von Regina Scheer und „Schöne Seelen und Komplizen” von Julia Schoch galt es sich zu entscheiden, denn nur eines dieser fünf Werke geht nun auf einen großen literarischen Marathon durch die Landeshauptstadt. Alle weiteren Termine auf www.hansottotheater.de

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19.30 Uhr, Theater Occident Express von Stefano Massini, Regie: Esther Hattenbach Hans Otto Theater 19.30 Uhr, Theater Viel gut essen von Sibylle Berg, Regie: Marc Becker Reithalle 20.45 Uhr, Tanz Da Capo Yui Kawaguchi und Aki Takase im Rahmen von Made in Potsdam fabrik Potsdam 23.30 Uhr, Party Tanznacht im Kahn mit DJ Rengo Theaterschiff Potsdam

So, 13.1.19 10.00 Uhr, Markt Nobis Antik- und Sammlermarkt Schinkelhalle 11.00 Uhr, Lesung Manja Präkels & Der singende Tresen Lesung mit musikalischer Begleitung im Rahmen von Made in Potsdam fabrik Cafe 11.00 Uhr, Lesung Heiraten is gut, aber Nichheiraten is noch besser Liebes- und Ehegeschichten im Romanwerk von Theodor Fontane: Stine Hans Otto Theater 15.00 Uhr, Special FLUXUS+ Teatime Live am Klavier: Felix Dubiel museum FLUXUS+

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17.00 Uhr, Theater Ziemlich gute Freunde von Éric Toledano/ Olivier Nakache, Regie: Annette Pullen Reithalle

Mi, 16.1.19 20.00 Uhr, Lesung Havel Slam Der Potsdamer Poetry Slam Waschhaus

Do, 17.1.19 10.00 Uhr, Theater Krähe und Bär Premiere, von Martin Baltscheit, Regie: Nicole Erbe Reithalle 16.00 Uhr, Kunst Art’s Birthday museum FLUXUS+ 19.30 Uhr, Special Markus Mauthe: An den Rändern der Welt Eine Reise zu den indigenen Gemeinschaften und verborgenen Schönheiten unserer Erde, Multivisionsshow Waschhaus Arena 20.30 Uhr, Konzert Live in der Bar mit Tony Heidenreich Theaterschiff Potsdam

Fr, 18.1.19 9.00 Uhr, Theater Krähe und Bär von Martin Baltscheit, Regie: Nicole Erbe Reithalle

11.00 Uhr, Theater Krähe und Bär von Martin Baltscheit, Regie: Nicole Erbe Reithalle 18.00 Uhr, Workshop Improvisation mit Tomer Zirkilevich Studiohaus Schiffbauergasse 19.30 Uhr, Theater Gehen oder Der zweite April Premiere, von Jean-Michel Räber, Regie: Frank Abt Hans Otto Theater 19.30 Uhr, Special Obsession Travestie-Show & Galadinner mit Joe Ryan Theaterschiff Potsdam 19.30 Uhr, Theater Als ich ein Kind noch war Liederabend mit Bettina Riebesel und Jörg Dathe Reithalle Box 20.00 Uhr, Theater Looking for Brunhild Schäfer-ThiemeProduktion, Figurentheater frei nach der Nibelungensage T-Werk 20.00 Uhr, Special BB Slam 2019 Waschhaus 22.00 Uhr, Party Freitag! Waschhaus

Sa, 19.1.19 16.00 Uhr, Kunst Kuratorenführung museum FLUXUS+


19.30 Uhr, Theater Rio Reiser. König von Deutschland von Heiner Kondschak, Regie: Frank Leo Schröder, musikalische Leitung: Juan Garcia Hans Otto Theater

Mo, 21.1.19

Di, 22.1.19

10.00 Uhr, Theater Die Prinzessin auf der Erbse Marionettentheater T-Werk

18.00 Uhr, Theater Nadia von Daniël van Klaveren, Regie: Kerstin Kusch Reithalle

19.30 Uhr, Theater Novecento – Die Legende vom Ozeanpianisten von Alessandro Baricco Theaterschiff Potsdam 20.00 Uhr, Theater Der Fall Hamlet Schäfer-ThiemeProduktion, ein Rachedrama mit Puppen nach W. Shakespeare T-Werk

So, 20.1.19 15.00 Uhr, Theater In Zeiten des abnehmenden Lichts von Eugen Ruge, Regie: Bettina Jahnke Hans Otto Theater 15.00 Uhr, Special FLUXUS+ Teatime Am Klavier: Felix Dubiel museum FLUXUS+ 16.00 Uhr, Theater Die Prinzessin auf der Erbse Schäfer-ThiemeProduktion, Marionettentheater frei nach dem Märchen von Hans Christian Andersen T-Werk 18.00 Uhr, Special Swingtee mit Talea und Holger fabrik Cafe

ART’S BIRTHDAY

DO, 17. JANUAR 2019 · MUSEUM FLUXUS+

Alles begann, als der Fluxus-Künstler Robert Filliou am 17. Januar 1963 den 1.000.000ten Geburtstag der Kunst ausrief: „An einem 17. Januar vor 1.000.000 Jahren nahm ein Mann einen trockenen Schwamm und ließ ihn in einen Eimer Wasser fallen. Wer dieser Mann war, ist nicht wichtig. Er ist tot, aber die Kunst ist lebendig.”, so Robert Filliou. Den als Hommage an die Kunst gegründeten Aktionstag, der die Präsenz der Kunst im täglichen Leben würdigen soll, feiert das museum FLUXUS+ mit einer Pop-Up Ausstellung und einem Get Together, in deren Rahmen auch Glückwünsche gezeigt werden. Wer will, kann sich diesen Tag natürlich auch freinehmen (trotz aller Bemühungen ist der Geburtstag der Kunst noch kein internationaler Feiertag), einen Geburststags-Ball organisieren oder Torten backen - schließlich wird die Kunst nur einmal 1.000.056 Jahre alt.

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19.00 Uhr, Special Scobel fragt: Kann ich gut leben im Falschen? Gert Scobel im Gespräch mit Gesine Schwan & Ingo Schulze Hans Otto Theater

Mi, 23.1.19 10.00 Uhr, Theater Nadia von Daniël van Klaveren, Regie: Kerstin Kusch, zum letzten Mal Reithalle 19.30 Uhr, Theater Der gute Mensch von Sezuan von Bertolt Brecht mit Musik von Paul Dessau, Regie: Malte Kreutzfeldt, musikalische Leitung: Martin Klingeberg Hans Otto Theater 19.30 Uhr, Special ZAQ Potsdams interaktives Medienquiz Waschhaus

Do, 24.1.19 18.00 Uhr, Theater Europa verteidigen von Konstantin Küspert, Regie: Angelika Zacek, Koproduktion mit der Filmuniversität „Konrad Wolf” Babelsberg Reithalle 19.00 Uhr, Special Offene Probe zu Kabale und Liebe, Treffpunkt Kasse (Voranmeldung erforderlich) Hans Otto Theater

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19.30 Uhr, Theater Gehen oder Der zweite April von Jean-Michel Räber, Regie: Frank Abt Hans Otto Theater 20.30 Uhr, Konzert Live in der Bar mit Like Mint & Stina Marie Theaterschiff Potsdam

Fr, 25.1.19 19.30 Uhr, Theater Der gute Mensch von Sezuan von Bertolt Brecht mit Musik von Paul Dessau, Regie: Malte Kreutzfeldt, musikalische Leitung: Martin Klingeberg Hans Otto Theater 19.30 Uhr, Theater paradies spielen (abendland. ein abgesang) von Thomas Köck, Regie: Moritz Peters Reithalle 19.30 Uhr, Workshop Offene Wave – Die 5 Rhythmen mit Marika Heinemann Studiohaus Schiffbauergasse 19.30 Uhr, Theater Die Legende vom heiligen Trinker nach der Novelle von Joseph Roth, Regie: Chrsitiane Ziehl Theaterschiff Potsdam 20.00 Uhr, Comedy Young Comedians Club Die Stand-upComedy-Bühne Waschhaus

20.00 Uhr, Konzert FJØRT Südwärts-Tour 2019 Waschhaus 22.00 Uhr, Party Freitag! Waschhaus

Sa, 26.1.19 14.00 Uhr, Special Öffentliche Führung durch das Theaterhaus Hans Otto Theater 16.00 Uhr, Theater Murmels Reise Erzähltheater mit Figuren und Objekten frei nach einer Idee von Christoph Miethke T-Werk 19.30 Uhr, Theater Occident Express von Stefano Massini, Regie: Esther Hattenbach Hans Otto Theater 19.30 Uhr, Theater Viel gut essen von Sibylle Berg, Regie: Marc Becker Reithalle 19.30 Uhr, Theater Meine gottverlassene Aufdringlichkeit Theater-Solo von Christoph Nußbaumeder Theaterschiff Potsdam

So, 27.1.19 11.00 Uhr, Special Bürgerfrühstück „Pots-munter” Die Bürgerbühne des Hans Otto Theaters stellt ihre Pläne vor Hans Otto Theater


15.00 Uhr, Special FLUXUS+ Teatime Live am Klavier: Felix Dubiel museum FLUXUS+

10.00 Uhr, Theater Murmels Reise frei nach einer Idee von Christoph Miethke T-Werk

11.00 Uhr, Theater Haus Blaues Wunder von Ingeborg von Zadow, Regie: Ulrike Müller Reithalle

ZUM LETZTEN MAL

16.00 Uhr, Theater Murmels Reise Erzähltheater mit Figuren und Objekten frei nach einer Idee von Christoph Miethke T-Werk

Foto: HL Böhme

14.00 Uhr, Kunst Museumsführung durch die Ausstellung museum FLUXUS+

17.00 Uhr, Theater Gehen oder Der zweite April von Jean-Michel Räber, Regie: Frank Abt Hans Otto Theater 17.00 Uhr, Theater Als ich ein Kind noch war Liederabend mit Bettina Riebesel und Jörg Dathe Reithalle Box 17.00 Uhr, Konzert Heuken/Stadtfeld/ Heigenhuber „Das kleine Konzert” mit Volker Heuken, Lorenz Heigenhuber & Max Stadtfeld Theaterschiff Potsdam 19.00 Uhr, Kabarett Rolf Miller Obacht! Waschhaus

Mo, 28.1.19 9.00 Uhr, Theater Haus Blaues Wunder von Ingeborg von Zadow, Regie: Ulrike Müller Reithalle

NADIA

MI. 23. JANUAR 2019 · REITHALLE

Die Schulfreundinnen Nadia und Anna sind auf der Suche nach Orientierung in ihrem Leben, gehen dabei aber unterschiedliche Wege. Anna stellt einen Blog ins Internet, in dem gesunde Ernährung ihr „Main Topic” ist, und veröffentlicht dafür auch ein „Vorher-Nachher-Foto”. Dass Anna mit äußerlichen Reizen posiert, stößt Nadia ab. Sie fühlt sich in Annas Disco-Welt nicht mehr wohl. Auch zu Hause kommt sie sich fremd vor, wenn ihre muslimischen Eltern vom Krieg in der Heimat erzählen. Auf der Suche nach Seelenverwandten googelt Nadia nach den „Wurzeln des reinen Islam” und findet Kontakt zu Brahim. Per Chat und Skype macht ihr der attraktive junge Mann Komplimente und verspricht ihr ein glückseliges Leben im Kalifat. Nadia verändert sich. Eines Tages kommt sie mit einem Vollschleier mit Augenschlitz in die Schule. Anna ist schockiert. Als Nadia ihr endlich von Brahim erzählt, ist Anna beim nächsten Skype-Date dabei und versucht, die Freun­ din zur Vernunft zu bringen. Nadia lenkt ein. Aber am folgenden Tag ist sie plötzlich verschwunden.

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Di, 29.1.19 IMPRESSUM Herausgeber: Landeshauptstadt Potsdam Der Oberbürgermeister FB Kultur und Museum Hegelallee 6-10 14467 Potsdam Telefon: 0331 289-1942 Telefax: 0331 289-3342 Redaktion & Layout: rwmd » Robert Witzsche www.rwmd.de Druck: Brandenburgische Universitätsdruckerei und Verlags­ gesellschaft Potsdam mbh www.bud-potsdam.de Termine und Redaktion: Für die Texte zeichnet der Herausgeber bzw. die betei­ ligten Institutionen verant­ wortlich. Eine Gewähr für die Richtigkeit von Terminen, Daten und Inhalten kann nicht übernommen werden. Änderungen und Druckfeh­ ler vorbehalten. Fotos: Die Fotos wurden freundlich von den beteilig­ ten Institutionen zur Verfügung gestellt. Alle nicht na­ mentlich gekennzeichneten Fotos sind uns vom Veran­ stalter als Pressebilder zur Verfügung gestellt worden. Das Logo „Schiffbauergasse Potsdam“ ist eine eingetra­ gene Text-Bild-Marke der Landeshauptstadt Potsdam. Redaktionsschluss war der 28. November 2018 Auflage: 12.000 Stück Vertrieb an über 450 Stellen in Potsdam und Berlin

9.00 Uhr, Theater Haus Blaues Wunder von Ingeborg von Zadow, Regie: Ulrike Müller Reithalle 10.00 Uhr, Theater Murmels Reise Erzähltheater mit Figuren und Objekten frei nach einer Idee von Christoph Miethke T-Werk 11.00 Uhr, Theater Haus Blaues Wunder von Ingeborg von Zadow, Regie: Ulrike Müller Reithalle

Mi, 30.1.19 9.00 Uhr, Theater Haus Blaues Wunder von Ingeborg von Zadow Reithalle

11.00 Uhr, Theater Haus Blaues Wunder von Ingeborg von Zadow, Regie: Ulrike Müller Reithalle

Do, 31.1.19 11.00 Uhr, Theater In einem tiefen, dunklen Wald von Paul Maar/ Theater Pfütze, Regie: Marita Erxleben Reithalle 14.00 Uhr, Theater In einem tiefen, dunklen Wald von Paul Maar/ Theater Pfütze, Regie: Marita Erxleben Reithalle 20.30 Uhr, Konzert Live in der Bar mit Hannes Kreuziger Theaterschiff Potsdam

10.00 Uhr, Theater Murmels Reise frei nach einer Idee von Christoph Miethke T-Werk

JETZT SCHON VORMERKEN: Di, 5. & Mi, 6. Februar 2019, Waschhaus Arena Felix Lobrecht: „Hype” Comedy Fr, 22. Februar 2019, Waschhaus Arena Quadro Nuevo meets Cairo Steps Konzert Fr, 8. Februar 2018, Hans Otto Theater Kabale und Liebe Premiere Fr, 22. Februar 2018, Hans Otto Theater Fräulein Smillas Gespür für Schnee Premiere

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Eine Frage der Zeit Ausstellung im Rahmen von Made in Potsdam 10. Januar bis 17. Februar 2019 Kunstraum Potsdam Mi bis So 13 bis 18 Uhr www.kunstraumpotsdam.de

Sonderthema in der ständigen Ausstellung VOSTELL FLUXUS - 1970 Werk, Edition, Multiple bis 19. Mai 2019 museum FLUXUS+ Mi bis So 13 bis 18 Uhr www.fluxus-plus.de

Potsdams Walk of Modern Art in der Schiffbauergasse

Foto links & rechts: Michael Lüder

AUSSTELLUNGEN

Armando: Der Krieger, 2013, Ort: Schifferkai (Abbildung oben) Rainer Gottemeier: Habulamond, 2018, Ort: unter der Humboldtbrücke Rudolf Valenta: Großer Fibonacci, 1993, Ort: Stadtgarten Herbert Mehler: Spola, 2012, Ort: Stadtgarten

KURSE & WORKSHOPS immer montags Heimatsounds Chor- & Bandprobe zum Mitmachen Waschhaus 18. Januar 2019 Improvisation mit Tomer Zirkilevich Studiohaus

immer donnerstags Generationenchor Offene Chorprobe Waschhaus 25. Januar 2018 Offene Wave – Die 5 Rhythmen mit Marika Heinemann Studiohaus

Peter Rohn und Christian Roehl: Flugschiff, 1974, Ort: südliche Parkhausfassade

Viele weitere Tanz- und Bewegungskurse z.B. Ballett, Break-Dance, Street Dance, Flamenco, Kindertanz, Tanz am Trapez, Pilates, Swing, Yoga u.v.m. im Studiohaus von fabrik Potsdam und dem Oxymoron Tanzstudio des Waschhaus Potsdam www.potsdam-tanzt.de

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BEI FRAGEN EINFACH FRAGEN Foto: rwmd.de

KULTUR fabrik Potsdam ......... 10 Telefon: 0331 2800314 www.fabrikpotsdam.de Frauenzentrum ....... 4h Telefon: 0331 9679329 www.frauenzentrumpotsdam.de Hans Otto Theater .....11 Telefon: 0331 9811-8 www.hansottotheater.de Kunstraum Potsdam .................... 4d Telefon: 0331 27156-30 www.kunstraumpotsdam.de museum FLUXUS+ ... 4f Telefon: 0331 601089-0 www.fluxus-plus.de Reithalle / Hans Otto Theater .....16 Telefon: 0331 98118 www.hansottotheater.de Schinkelhalle ............ 4a www.schinkelhalle.de Studiohaus ................ 4g Telefon: 0331 6264676 www.potsdam-tanzt.de T-Werk ...................... 4e Telefon: 0331 719139 www.t-werk.de

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Theaterschiff ........... 9b Telefon: 0331 2800-100 www.theaterschiffpotsdam.de Waschhaus Arena ..... 5 www.waschhaus.de Waschhaus ................ 6 Telefon: 0331 27156-0 www.waschhaus.de

GASTRONOMIE BIO COMPANY .......... 4b Telefon: 0331 6200962 Mo-Sa 7.30-20 Uhr www.biocompany.de fabrik Café / ............. 10a á la maison Telefon: 0331 2370807 Mo-Fr 12-15 Uhr www.fabrikpotsdam.de Museumscafé & Museums-Shop FLUXUS+ .................. 4f Telefon: 0331 601089-0 Mi-So 13-18 Uhr www.fluxus-plus.de Restaurant „Capriole” ................. 8 Telefon: 0331 8170617 geöffnet ab Frühjahr 2019 www.marina-amtiefen-see.de

Schiffsrestaurant John Barnett ............ 12a Telefon: 0331 2012099 Mo-So 11.30-24 Uhr www.john-barnett.de Ristorante Il Teatro ..................... 12 Telefon: 0331 20097291 Mo-So 11.30-24 Uhr www.ilteatro-potsdam.de Schiffskneipe ........... 9b auf dem Theaterschiff Do 19-23 Uhr und Fr & Sa 18-23 Uhr

FREIZEIT & WASSERSPORT Huckleberrys Floßstation ................ 9 Telefon: 0331 960010 www.flossstationpotsdam.de Marina am Tiefen See & just for fun Bootsund Yachtcharter ...... 8 Telefon: 0331 8170617 www.marina-amtiefen-see.de Segeltraining Berlin-Potsdam ........ 9 Telefon: 030 30612917 www.stberlin.de


EINE FRAGE DER ZEIT KünstlerInnen aus dem Rechenzentrum

11.01.–17. 02. 2019 Kunstraum Potsdam c/o Waschhaus Schiffbauergasse 4d, 14467 Potsdam www.kunstraumpotsdam.de


Restaurant

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Café Bootsanleger

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Parkplatz / Parkhaus

Öffentliches WC

Fahrradverleih-Station

Kinderspielplatz

Haltestelle / Schiffsanleger

Kunstwerk „Walk of Modern Art”

WEITERE ANLIEGER

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Bundesstiftung Baukultur ................. 3 www.bundesstiftungbaukultur.de

9b 10a 10

Social Impact Lab Potsdam ............. 7 www.socialimpact.eu

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Verband der Musikund Kunstschulen Brandenburg e.V ..... 4b www.vdmkbrandenburg.de

11

Oracle Deutschland ............ 14 www.oracle.com SBG Veranstaltungsservice ............ 4i www.schinkelhalle.de Volkswagen Group Future Center .......... 17 www.volkswagen.de

12 13

H 12a

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Vospers ..................... 13 www.vospers.de Waveboard Boardinghouse ........ 13 www.waveboardpotsdam.de Schiffbauergasse Kultur- & Standortmanagement ....... 7 Telefon: 0331 64731691

ERLEBNISQUARTIER

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Opo e l

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© Lageplan: Änne Fitzner / Robert Witzsche

Schiffbauergasse / Uferweg TRAM 94 und 99

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H Schiffbauergasse / Berliner Straße TRAM 93 und Nachtbus N16

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... bringt Sie gut hin.

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Tipps › Termine › Infos Januar 2019

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