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Alle st h eat e r DEICHART »EINSTEIN SETZT SEGEL« VON JENS RASCHKE Im Kriegsjahr 1915 kommt der weltberühmte Wissenschaftler Albert Einstein zum ersten Mal in seinem Leben nach Kiel. Er ist als Gutachter in einem Patentprozess geladen, den der in Kiel ansässige Industrielle Hermann Anschütz-Kaempfe wegen des von ihm konstruierten Kreiselkompasses gegen eine amerikanische Firma führt. Mit Erfolg, wie sich bald zeigt. Der Hobbysegler Einstein ist höchst erfreut, als AnschützKaempfe ihn um seine Mitarbeit bei der Weiterentwicklung seiner Erfindung bittet. Allmählich entwickelt sich ein immer engeres Verhältnis zwischen den beiden doch so unterschiedlichen Männern: Hier der geniale, vielfach angefeindete Pazifist und Nobelpreisträger Einstein, da der konservative, großbürgerliche Abenteurer Anschütz-Kaempfe. Der Beginn einer großen Freundschaft?

Jens Raschkes Dialogstück über eine ungewöhnliche Männerfreundschaft lief mehrere Jahre lang sehr erfolgreich im Theater im Werftpark. Jetzt endlich kehren Horst Stenzel und Matisek Brockhues zurück. Das wurde auch Zeit. TERMINE: Di, 14. & 21. März um 20 Uhr im KulturForum Kiel KARTEN VVK 16,50 / AK 18,Telefon: 0431 / 901 3400 Online: www.kiel.de/kultur/kulturforum

SCHADS ENSEMBLE »AM ENDE DES TAGES«

Wir sind in einer Stadt. In einer großen Stadt. Wo genau? Egal. Denn überall ist es gleich. Es lärmt, stinkt, rattert, dampft und pulsiert. Eine stark befahrene Straße, eine endlos scheinende Reihe grauer und heruntergekommener Häuser. Der Putz platzt ab, es ist ungemütlich. So eng beieinander, Wand an Wand und doch trennen unsere Leben Welten. Der Schnittpunkt ist der Flur, das Treppenhaus. Ein Ort, an dem man sich unweigerlich in die Augen schaut. Hier spielt unsere Geschichte, hier haben wir die Gelegenheit genauer hinzuschauen und hinter Tür und Maske Vorurteile, Ängste, Wünsche und Träume zu entdecken. Vorerst im Vorbeirauschen, Scheuklappen auf und schnell aneinander vorbei. Doch dann.... am Ende des zweiten Tages, öffnet sich die Tür und lässt jemanden herein. Jemanden, der die Karten neu mischt und dessen Plan wir nach und nach durchschauen.

THALAMUS THEATER »ENDSTATION PASTA« VON JEAN-MICHEL RÄBER Arthur, ein ehemaliger Haarwasserverkäufer, kocht »Spaghetti Bolognese« für Helga. Helga scheint sich aber zu verspäten. Wie so oft. Um sich die Zeit zu vertreiben, wirbelt Arthur zunächst durch seine Küche und alsbald durch alle möglichen Schauplätze dieser Welt. Immer wieder schlüpft Arthur in andere Rollen. Und so kommt Arthur über die Berichte über die großen und kleinen Katastrophen des Lebens schließlich auch als Zivilschutzbeamter oder vegetarischer Revolutionär auf die Bühne. Ein verführerischer Duft – und schon haucht er in Paris einer bezaubernden Französin betörende Worte ins Ohr. Ein Küchenmesser versetzt ihn in die Chicagoer Mafiahölle, ein Stück höhlengereifter Emmentaler Käse entführt ihn in den Gotthardttunnel und kaltgepresstes Olivenöl weist ihm den direkten Weg zum Vatikan.

TERMINE 16., 17., & 18. März um 20 Uhr im Kesselhaus, Anscharpark 23., 24., & 25. März um 20 Uhr im Sechseckbau/ICK-Punkt KARTEN Eintritt: 16,- / 12,- erm. Telefon: 0431 / 160 788 43 Online: info.schads@gmx.de

TERMINE Fr., 31. März um 20 Uhr im Hansa48 KARTEN Eintritt: 10,- / 8,- erm. Telefon: 0431 / 564 657 Online: info@hansa48.de

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marlowski März 2017  

Die 68. Ausgabe des besten Stadtmagazins von Welt.

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