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VOODOO JÜRGENS Nicht nur per Mundpropaganda als „The Next Best Thing”-Hype von und in Wien vor etwas mehr als einem Jahr gestartet, hat sich VODOO JÜRGENS gleich mit seinem Debüt-Album von der einengenden, wenn nicht gar tödlichen, Umarmung der „Checker” emanzipiert und ein substanzielles, wahrhaftiges und vor allen Dingen berührendes Erstlingswerk abgeliefert. Eines, das auch in zehn Jahren noch großartig klingen wird, genauso wie es auch vor zehn, zwanzig, dreißig Jahren schon großartig geklungen hätte. Zeit­ los nennt man das dann. Die Vorab-Single „Heite grob ma Tote aus” war gewiss ein verdienter IndieHit (sowohl Nummer Eins der fm4- als

auch der Austrian Indie Charts), das Album hat aber mehr – mehr Anderes, mehr „Sein” als „Schein” und mehr poetischen Tiefgang. „Ansa Woar” zieht einen von der ersten Geschichte aus dem „Fesch an” in seinen Bann, baut sich einem lyrischen Malstrom gleich auf, bricht ab, fängt erneut an und lässt einen am Ende überwältigt zurück. Nach WANDA und BILDERBUCH präsentiert das Waschhaus nun einen wei­ teren „Austro-Pop-Hype der Stunde” (Musikexpress). Sie haben es halt ein­ fach drauf, die Österreicher. ¢ Do, 28. September 2017 20.00 Uhr, Waschhaus www.waschhaus.de

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Tipps › Termine › Infos September 2017

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